Messung von Lärm und raumakustischen Kenngrößen

Auswahl von Schallpegelmessgeräten

Schallpegelmesser dienen der Bestimmung von Schalldruckpegeln und zeigen die Pegelwerte in Dezibel (dB) an. Sie sind in der Norm DIN EN 61672-Teil 1:2014-07 (IEC 61672:2013) genormt, wonach mindestens ein A-Frequenzfilter vorhanden sein muss. Angezeigt werden üblicherweise sowohl die Frequenz- als auch die Zeitbewertung.

Messgeräte bestehen im Wesentlichen aus:

  • einem Messmikrofon,
  • einem Vorverstärker,
  • einer Auswerteeinheit,
  • und einer Anzeige (heute üblicherweise digital).
Quelle: BGHM

Schallpegelmesser und der jeweils dazugehörige Kalibrator werden in zwei Klassen unterschieden. Klasse 1 Geräte messen ein breiteres Frequenzspektrum bei geringerer Toleranz. Klasse 2 Geräte haben eine größere Toleranzgrenze.

Schallpegelmesser müssen regelmäßig kalibriert werden, um eine möglichst konstante Messempfindlichkeit zu gewährleisten. Zudem muss das Messgerät vor und nach einer Messreihe kalibriert werden.

Grundsätzlich ist die Anschaffung eines Messgeräts mit Bauartzulassung empfehlenswert, weil die Klasse des Messgeräts zusätzlich durch eine unabhängige Prüfstelle bestätigt wird. In Deutschland ist eine solche Institution die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB).

Quelle: BGHM

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